Rezension - Blue Sparrow Girls

 

 

Infos zu einem Buch:
Verlag: Kyss
Autor/in: Laura Willud
Seitenzahl: 400 
Genre: Liebesroman
Preis (Paperback): 18 €
ISBN-Nummer: 978-3-499-01876-3 
Altersempfehlung: ab 16 Jahr(e)


Klappentext: 
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter will Olive ihre Träume verwirklichen und zieht nach Nashville, um Songwriterin zu werden. Ihre neue WG ist perfekt: Eine wunderschöne Dachterrasse überblickt die lebhafte Downtown, und mit ihren Mitbewohnerinnen versteht sie sich blendend. Allerdings führen die beiden eine Fehde mit der Männer-WG in der Wohnung gegenüber. Kein Tag vergeht ohne erbitterten Streit oder gegenseitige Streiche. Deswegen macht die goldene Regel, die Olive unbedingt befolgen soll, eigentlich Sinn: Verliebe dich nicht in deinen Nachbarn. Doch auch Drew wohnt nebenan. Drew, mit dem sie die aufregendste Nacht ihres Lebens verbracht hat. Drew, der ihr heimlich hilft, bessere Songs zu schreiben. Songs, in denen sie ihm sagen kann, was sie auf gar keinen Fall laut aussprechen darf.

Für alle Fans der Tropes:
 

 - Emotional Scars & Healing
- WG Romance
- Found Family


Meine Meinung:
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist etwas traurig. Eine Trauerfeier von einer Person, die so wichtig war. Wie könnte einen das nicht irgendwie ein bisschen mitnehmen? Durch die Art, wie die Trauerfeier stattfindet und Olive mit ihrem Vater währenddessen agiert, bekommt man schon leicht ein Gefühl dafür, wie sie als Charakter so ist, was ich super spannend finde. 
Ich mochte am ganzen Buch auf jeden Fall die Songwriting Sessions zusammen mit Drew, wie sie zusammen Zeile für Zeile diesen Song zusammen gebastelt haben war irgendwie schön zu lesen. 
Ich muss aber anmerken, dass auch, wenn ich Jules, also Olives Mitbewohnerin, in ihren Begründungen verstehen kann, warum die andere WG off Limits ist, aber der Hass, denn sie für die drei Jungs empfindet, kam mir dann anhand dessen, was vorgefallen ist doch etwas, na ja, übertrieben vor? Vielleicht bin das aber auch nur ich. Ich finde, Hass ist immer ein sehr starkes Wort, was man oft auch durch Abneigung ersetzten könnte. Die Heimlichtuerei, die daraufhin stattfindet, war süß, aber irgendwie auch etwas komisch. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, das ein klärendes Gespräch mit allen die Situation viel schneller entschärft hätte. 
Auch etwas schade fand ich zum Ende hin, dass der Third Act Breakup genau durch das passiert ist, was zwischen den beiden am besten funktioniert hat. Das kam mir irgendwie etwas out of Charakter vor, auch, wenn es letztendlich ganz süß gelöst wurde, fand ich es doch schade. Wie man also merkt, habe ich ein paar Sachen, die ich anmerken kann, allerdings habe ich nicht nur Negatives zu sagen. Ich mochte auf jeden Fall, wie hier die Trauer transportiert wird und wie Laura Willud hier mit dem Thema umgegangen ist. Ich mochte auch die Freundschaften der Charaktere und die Dynamik, die damit einherging an manchen Stellen echt super gern. Die Geschichte hat sich wirklich ein bisschen wie eine Found Family für die Charaktere angefühlt und zu lesen, wie jemand solche Menschen in seinem Leben findet, ist immer was Schönes. 
Die Umsetzung war für mich besonders am Ende etwas holprig, trotzdem fand ich es echt gut, die Geschichte und auch wie die ihren Lauf genommen hat. 

Fazit:
Alles in allem eine wirklich süße Geschichte, die gut mit dem Thema Trauer umgeht. Für mich sehr schön, aber auch nichts krass Besonderes. Lies sich leicht lesen und man kommt gut durch die Geschichte durch. Ein bisschen Spaß beim Lesen hatte ich tatsächlich auch. 

3,5⭐ 

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