Rezension - Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
Infos zu einem Buch:
Verlag: Dragonfly
Autor/in: Abby Jimenez
Seitenzahl: 320
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Preis (Paperback): 17 €
ISBN-Nummer: 9783748802730
Altersempfehlung: ab 16 Jahr(e)
Übersetzer/in: Henriette Zeltner-Shane
Klappentext:
Dieser Sommer wird alles verändern
Seit der dritten Klasse sind Mina, ein stiller Bücherwurm, und der beliebte Golden Boy Caplan die besten Freunde. Heute, kurz vor dem Schulabschluss, ist Mina Klassenbeste und blickt mit wachsendem Druck auf ihre Zukunft an einer Ivy League Uni. Währenddessen versucht Caplan das Gefühl zu verdrängen, dass er den Höhepunkt seines Lebens schon erreicht hat. Als Caps lässiger bester Freund sich plötzlich für Mina interessiert, kommt sie mit dem hierarchischen Gefüge der High School in Berührung, das sie bisher von außen beobachtet hat. Zwischen Abschlussball und Sonnenuntergängen am See klammert sich Caplan mit aller Kraft daran, dass alles beim Alten bleibt. Doch der Sommer wird irgendwann enden, und danach wird alles anders sein.
Meine Meinung:
Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens liest sich ein wenig wie
diese, nur zur Hälfte kitschigen Teenie-Liebesfilme. Die, bei denen man
sich wünscht so eine Teenieliebe auch erlebt zu haben, die, die einen
mit diesem bestimmten Gefühl zurücklassen wenn der Abspann beginnt.
Dieses Gefühl, ein bisschen Leer und erfüllt gleichermaßen zu sein, mit
etwas fernweh nach einem anderen Leben und dem bittersüßen Gedanken,
dass es für sich als Zuschauer vielleicht zuende ist, dass es für die
Charaktere aber nur der Anfang war.
Zumindest würde ich es so beschreiben. Dabei fand ich Mina und
Caplans Geschichte nicht einmal kitschig. Dieses Buch hat sich gelesen
wie der letzte Sommer bevor die Schule endgültig vorbei ist, und das
passt ja auch, denn ich denke genau dieses Gefühl sollte es mit alle den
anderen Emotionen sicher einfangen.
Ich finde den Schreibstil der Autorin besonderes, auch, wenn ich
nicht so recht zu beschreiben weiß, woran das eigentlich liegt. Aber ich
mags irgendwie.
Es war mir ein leichtes durch die Seiten zu fliegen, obwohl ich es
nicht einmal darauf angelegt habe. Gleichzeitig bin ich ein bisschen
traurig, dass es zuende ist, vermutlich könnte ich noch eine kleine
Ewigkeit bei den beiden verbringen ohne, dass mir langweilig werden
würde.
Fazit:
Ich finde es ein wirklich süßes Debüt, welches sich beim lesen anfühlt,
als würde einen der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens noch
einmal in eine warme, vielleicht ein wenig klebrige Umarmung ziehen.
5⭐
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