Rezension - West of Wicked

Infos zu einem Buch:
Verlag: 
Bramble
Autor/in: Nikki St. Crowe
Seitenzahl: 352
Genre: Fantasy, Liebesroman
Preis (Paperback): 24
 €
ISBN-Nummer: 
978-3-426-56490-5
Altersempfehlung: ab 16 Jahr(e)
Übersetzer/in: 
Maria SchmidtJanika Krichtel


Klappentext: 

Dark Romantasy von BookTok-Starautorin Nikki St. Crowe

Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ihre Mutter war. Sie übergab Dorothy an zwei Fremde und flehte sie an, sie aufzunehmen. Sie erinnert sich nicht mehr genau an die Frau, aber sie erinnert sich an das Blut in ihrem Gesicht.

Inzwischen ist Dorothy älter und jagt dem Hochgefühl ihrer Liaison mit Edward hinterher, doch seine Heiratsanträge sind nicht genug. Sie will herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie diesem tristen Leben entkommen kann.

Dann fegt ein Wirbelsturm durch die Nacht und bringt Dorothy in ein in Schatten gehülltes und verfluchtes Land, das viel weiter entfernt ist, als Dorothy es sich je vorgestellt hat. Um wieder nach Hause zu kommen, muss sie einen Zauberer aufsuchen und einem tückischen Pfad folgen, auf dem bereits dunkle Gefahren, machthungrige Hexen und ein verfluchter Attentäter auf sie lauern …

 

Meine Meinung:
 
 Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, auch der Fakt, dass es aus mehreren Perspektiven geschrieben ist hat zumindest mein Leseerlebnis nicht behindert. Ich bin nicht durcheinander gekommen und fand es tatsächlich gut dass die Perspektive immer mal wieder gewechselt ist, weil das Abwechslung und auch Spannung erzeugt hat. 
Nur ein paar Entscheidungen (besonders bezüglich der Spice Szene zum Ende hin) hab ich dann doch sehr in Frage gestellt. In meinem Augen war besonders die irgendwie nicht wirklich nötig und hat mich in gewisser Hinsicht an der Kompetenz der Protagonistin zweifeln lassen. Ich hab an sich nichts gegen Spice Szenen, versteht mich nicht falsch. Allerdings finde ich es jedes Mal schade, wenn die Spice Szene nur um des Spice Willen geschrieben wurde und nicht, weil sie etwas zur Geschichte beiträgt. In diesem Buch gibt es zwei davon, bei der ersten fand ich es okay, bei der zweiten hab ich mir um ehrlich zu sein (auch des Rahmens wegen, in dem die stattfindet) einfach nur what the fuck gedacht. Aber genug davon. 

An der Stelle sollte ich sicher kurz anmerken, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe und demnach nicht viel zur deutschen Übersetzung sagen kann, aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Englisch in meinen Augen recht leicht zu verstehen war und die Geschichte generell nicht wirklich kompliziert war. 

Auf recht wenigen Seiten für ein Fantasybuch ist hier einiges, aber nicht super krass viel passiert, sodass man gut mitkommt und nicht wirklich von den Informationen erschlagen wird, die auf einen einprasseln. Ein paar Twists am Ende haben mich zum Teil nicht allzu sehr überrascht, weil ich schon eher die Vermutung gehegt habe, andere haben einige Fragen aufgeworfen deren Antwort ich dann doch ganz gerne noch hätte. Ob ich mich letzendlich dazu entscheide den zweiten Teil zu lesen bleibt abzuwarten, wo meine Gesamtmeinung zu dem Buch jetzt nicht allzu überschwänglich ausfällt. Es ist ganz gut, aber was wirklich besonderes ist es in meinen Augen nicht unbedingt. Ich würde es fast als nettes Buch für zwischendurch betiteln, falls ihr etwas sucht, was nicht allzu anspruchsvoll, aber trozdem noch Fantasy ist, dann ist das hier vielleicht was für euch.


Fazit:

Für Fans von der Zauberer von Oz könnte das hier was sein, wenn ihr eine erwachsene Version der Geschichte lesen wollt, die vielleicht nicht ganz orginalgetreu ist. Für mich war es nicht wirklich was. Zwar war die Geschichte an sich gut, aber es gab ein paar Sachen, die mich beim lesen gestört haben. Ob ich zu Band 2 greifen werde, steht wohl in den Sternen. 

3⭐ 


Kommentare