Rezension - Der Gärtner und die Katze


Infos zu einem Buch:

Verlag: Piper
Autor/in: Thomas Schlesser
Seitenzahl: 384
Genre: Fanatsy, Liebesroman, Literatur, Kinderbuch
Preis (Paperback): 26€
ISBN-Nummer: 978-3-492-07493-3
Altersempfehlung: ab 16 Jahr(e)
Übersetzer/in: 
Amelie Thoma

Klappentext: 

Wo die Worte Wurzeln schlagen und Gedichte heilen

Louis droht zu verstummen. Für den hochsensiblen Gärtner bricht eine Welt zusammen, als sein geliebter Kater erkrankt und ein verheerender Sturm das entlegene Dörfchen in der Provence verwüstet.

In diesem Sommer zieht Thalie in das Haus neben Louis. Die ehemalige Literaturlehrerin steckt den Gärtner schnell mit ihrer Leidenschaft für Gedichte an. Und so sind es Sappho und Rimbaud, Neruda, Rilke und Baudelaire, mit denen Louis langsam die richtigen Worte findet.

Der Gärtner und die Katze ist eine Hymne auf die Poesie, die Natur, die Freundschaft und einen zarten Neubeginn.

»Das beste Mittel gegen die Schwermut unserer Zeit.« Télématin

»Der Schriftsteller, der in uns die Liebe für die Lyrik weckt.« Le Courrier de l'Ouest

Meine Meinung:
 

Ich muss vorweg sagen, dass ich das Cover wirklich liebe, es wirkt wie ein Gemälde, das in ein Museum gehört und die Farben an sich, von denen bin ich ja auch ein großer Fan. Aber genug davon.
Das Buch gleicht einer halben Geschichtsstunde rund um Dichter und ihrer Werke. Mich persöhnlich heben Gedichte nicht wirklich an, was aber auch am Verständnis liegt. Allerdings fand ich die Infos rund um die Dichter selbst schon spannend.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Entwicklung, die unser Protagonist Luis durchmacht, sei Thalie mit den Gedichten in sein Leben getreten ist. Wie er langsam immer mehr aus sich herauskommt, aus einsilbigen Wörtern sogar ganze Sätze werden.
Ich muss aber anmerken, dass das Buch, aufgrund der vielen Lyrischen Werke nicht mal eben einfach gelesen ist. Man muss sich Zeit dafür nehmen, besonders wenn man die Gedichte auch verstehen will.
Auch muss ich anmerken, dass ich das Ende irgendwie, keine Ahnung, extrem fand? Das ganze Buch ist recht ruhig, eben wie eine Geschichtsstunde und dann kommt dieses doch nicht ganz harmlose Ende und lässt und irgendwie ziemlich abrupt zurück. Das hat mich etwas kalt erwischt. Da hätte ich mir eher was gewünscht, was zum Rest der Geschichte gepasst hätte.

Fazit:

Für Gedichteliebhaber genau das Richtige, wenn euch Gedichte in der Schule allerdings Schwierigkeiten bereitet haben, würd ich an eurer Stelle vielleicht erstmal die Leseprobe lesen und dann entscheiden.

3,5⭐ 


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