Rezension - The Peppermint Hot Chocolate Dilemma
Klappentext:
Die romantisch-spicy Small Town-Romance für alle, die den Winter lieben
Etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit Olive herausgefunden hat, dass ihr Mann sie betrügt. Den schönen Schein hat sie bis jetzt aufrechterhalten, doch jetzt ist Tony weg, und Olive kann das Haus nicht alleine zahlen. Glücklicherweise sind der irische Liebesromanautor Casey und seine Tochter auf der Suche nach einer Bleibe in Lower Whilby. Nach langer Schreibblockade muss der 35-Jährige endlich seinen nächsten Weihnachtsroman verfassen und das englische Örtchen hat ihn inspiriert. Mit den beiden zieht das Chaos in Olives aufgeräumtes Leben ein. Die neue Wohnsituation bietet Casey viele Ideen für sein Buch – genau wie seine neue Mitbewohnerin. Wie sehr Olive ihn in ihren Bann gezogen hat, zeigt sich schon bald an Caseys Manuskript. Denn während sein Text wächst, verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit immer mehr ...
Meine Meinung:
Als ob die Reihe rund um Lower Whilby mit diesem Buch einfach ihr Ende findet, so wirklich glauben kann ich das noch nicht. Auch den letzten Teil mochte ich wieder sehr. Mochte Olive und Casey. Auch, wenn ich sagen muss, dass es manchmal echt schwer war zu lesen, wie Olive sich selbst sieht, was sie sich zugesteht und besonders was nicht. Ich hätte sie manchmal am liebsten geschüttelt, bis sie sieht, dass sie mehr ist, als sie in sich selbst sieht. Aber gerade deswegen mag ich ihren Charakter so unfassbar, einfach weils echt wirkt. Weil sie von außen perfekt, sogar zu perfekt wirkt und damit so unglücklich ist, ohne es sich eingestehen zu wollen. Und was soll ich sagen? Ich liebe Casey, vermutlich weil er schreibt und ich alles rund um dieses Thema so unfassbar gefühlt habe. Ich würd auch gern wieder runterrotzen und später polieren können, aber ich bin gerade eher der Feldwebel der Blockade (und habe es so satt).
Ich liebe Kyras Schreibstil auch hier sehr, generell die Art wie sie erzählt finde ich großartig, besonders auch ihren Humor, den sie immer wieder über die Seiten streut wie bunte Streusel. Was hab ich bei manchen Stellen gelacht! Genau mein Humor.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das Ende irgendwie zu plötzlich vorkam. Ich weiß nicht einmal recht wie ich das erklären soll. Aber die letzten, vielleicht 100-150 Seiten kamen mir erstens nicht wie so viel vor, und dann wars irgendwie etwas überstürzt. Nicht, dass ich es nicht trotzdem ganz toll fand, aber irgendwie hätte das Buch für mich ironischerweise noch weitere 100 Seiten gut vertragen können um dem Ende etwas mehr Raum zu geben, als es letzendlich bekommen hat.
Fazit:
Wer Kyras vorherige Bücher geliebt hat, wird auch hier fündig, mit vielschichtigen Charakteren und einem letzten Mal in Lower Whilby, mit allen, die man im Laufe der Reihe ans Herz geschlossen hat und am liebsten nicht wieder gehen lassen würde. Zumindest geht es mir so.
4⭐
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